Zurück in der Spur

440 Rennkilometer in 26 Wettkämpfen liegen hinter mir. Nahezu jede Woche eine Reise verteilt auf ganz Europa um mich mit der Elite des Langlaufs zu messen. Aller Anfang war schwer! Nach der Seuchensaison 2015/16 konnte ich im Sommer perfekt trainieren und mich in allen Bereichen verbessern. Trotz des guten Gefühls im Training war der Start in die Wettkampfsaison schwieriger als gedacht. Es fehlte mir an Selbstvertrauen und Sicherheit. Mit jedem Rennen bekam ich aber immer mehr Sicherheit und fand so einen guten Rhythmus.

Pünktlich zum ersten Saisonhighlight, die Tour de Ski , kam ich immer besser in Schwung und konnte mein großes Saisonziel, meine ersten Weltcuppunkte, erreichen. Nach der Tour de Ski holte ich den Staatsmeistertitel über 15km klassisch und in Verfolgung. Danach begann ich mich gezielt auf die Weltmeisterschaft in Lahti vorzubereiten. Mit dem Selbstvertrauen, dass mein Körper wieder gesund und stabile Leistungen abrufen kann, versuchte ich meine Form hin zur Weltmeisterschaft zu timen. Ich nahm das Koasalaufwochenende als Vorbereitung mit. Dort verpasste ich der Form zwei 2ten Plätzen den Feinschliff.

Die fast 4 wöchigen Reise in den Norden begann mit dem Weltcupwochenende in Otepää (EST) danach ging es direkt nach Lahti zur Weltmeisterschaft! Mein Ziel war eine Top 30 Platzierung. Mit Platz 31 beim Skiathlon und Platz 35 trotz Sturz über die 50 Kilometer skating verfehlte ich mein Ziel jeweils nur um wenige Sekunden.Die hohen Startnummern in beiden Rennen waren sicher nicht von Vorteil. N

ach der WM bestritt ich noch den Engadiner Skimarathon und das Continentalcup Finale in Seefeld.

Mein erster Engadiner Skimarathon war mit Sicherheit ein Rennen, das ich nicht mehr vergessen werde. Die Begeisterung tausender Menschen für den Langlaufsport brannte sich tief in meine Erinnerungen. Mit Platz 18 und nur 7 Sekunden Rückstand konnte ich auch eine sehr gute Leistung abrufen.

Das erste Abtasten der WM 2019 Loipen in Seefeld war ein hartes Wochenende mit guten Ergebnissen für mich. Die langen Wettkämpfe und die vielen Reisen hinterließen ihre Spuren und ich erkämpfte mit den letzten Reserven noch den 11ten Gesamtrang in der Mini-Tour und am Schlusstag verbuchte ich noch mein bestes Karriereergebnis im COC mit Platz 5 über 15km skating.

Damit ging eine sehr gute Saison für mich zu Ende. Stepbystep konnte ich mich steigern und immer wieder mein Talent beweisen. Ich bin mit Sicherheit am richtigen Weg. Es macht richtig Spaß um Weltcuppunkte zu kämpfen und die Welt als Langläufer zu bereisen. Nächstes Jahr werden die Startnummern in den Massenstartrennen besser und ich werde versuchen die richtigen Schritte in der Vorbereitung zu setzen. In aller Ruhe werde ich tag für tag versuchen mich zu verbessern um im nächsten Jahr meine Ziele zu erreichen.

Danke an alle die mich unterstützen!!!

Latest News